Anna Haag

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Zurückdenken – Nachdenken – Vorausdenken – Umdenken

 

 

Ihr politisches Engagement für Frauenrechte, Frauenpflichten, Frieden

1945 Gründung der IFFF (Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit)

Ziel: Verhinderung von Krieg durch Widerstand gegen alle Arbeit und Vorbereitung, die dem Krieg dient; Erziehung der Kinder und Jugendlichen zu Gewaltlosigkeit, zu Europäern, zu friedlichem Miteinander
1948 Sie bringt den Kriegsdienstverweigerungsparagraf im Landtag ein, der später auch im Grundgesetz aufgenommen wird: „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden“ ( GG Art. 4, Abs. 3 )
1949 Aufforderung an die Frauen, für zwei Ideale zu kämpfen:
   1. Die Idee ‚Europa’
   2. Wachsamkeit über unsere Demokratie.

Beides ist die Grundlage für eine bessere Zukunft in Frieden.
Sie gibt die Zeitschrift „Die Weltbürgerin“ heraus.
vor 1955 Widerstand gegen die Wiederaufrüstung und die Einrichtung einer deutschen Wehrmacht
1961 Aufruf an die Wählerinnen und Wähler, vorrangig Atomwaffengegner in den Bundestag zu wählen

 

Ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit

„Vielleicht hätte die Welt ein anderes, ein heiteres Gesicht, wenn wir Frauen uns unserer Verantwortung früher bewusst geworden wären; besser, wenn man uns früher mehr Verantwortung aufgebürdet hätte“!